Zum Artikel springen
Genießen Sie die Alb von der sonnigsten Seite...

transparentes BildGeschichte

In Süd- und Mittelamerika wurde Amaranth schon von den Urvorfahren der Inkas und Azteken kultiviert. Amaranth gehörte zu den Grundnahrungsmitteln und erfuhr sogar mythische Verehrung. Die Inkas und Azteken glaubten fest daran, dass in diesen „heiligen“ Körnern magische Kräfte wohnen, die ihnen Gesundheit und Widerstandskraft bringen.

Die Spanischen Eroberer wussten wenig vom einzigartigen Wert des Amaranths. Wer wusste damals schon, dass bereits ein Anteil von 12-14% Amaranth in Verbindung mit Mais oder Getreide für eine vollwertige Eiweißversorgung ausreicht.

Zum Zweck der gewaltsamen Bekehrung der Urbevölkerung zum Christlichen Glauben, wurde der Amaranthanbau verboten und dafür der Anbau von Getreide angeordnet. Der Mangel an Amaranth  verursachte bei den Indianern eine schlimme Fehl- und Unterernährung. An den Folgen des Amaranthmangels verstarben fast 2/3 der Ureinwohner innerhalb weniger Jahre. Ca. 11 Millionen Menschen bezahlten die erzwungene Entwöhnung mit ihrem Leben. Danach wurde der Amaranth vergessen und nur noch an wenigen versteckten Orten angebaut.

Amerikanische Wissenschaftler haben in der Mitte des 20. Jahrhunderts die Amaranthkörner in Südamerika wiederentdeckt und nach allen Regeln der Kunst untersucht. Der  peruanische Wissenschafteler Luis Sumar Kalinowski stieß bei seinen Untersuchungen auf verblüffende Eigenschaften dieses Korns: Es verzögert das Altern, stärkt das Gedächtnis und die Nervenkraft, heilt Magengeschwüre und Tuberkulose. Damit wurde der wirkliche Wert und die hervorragende Bekömmlichkeit des Amaranthkornes festgestellt und so uns Allen, ein uraltes, und trotzdem so neues, und interessantes Lebensmittel wiedergeschenkt.



Seitenanfang

| Empfehlung | zu Favoriten |